Mönche der Abbaye du Monts des Cats und Ihre Flucht aus Frankreich
Im späten 19. Jahrhundert ließen sich die Mönche der Abbaye du Monts de Cats in Watou nieder und so beginnt die Geschichte dieser tollen belgischen Brauerei.
Im Zuge dessen gründeten sie die Refuge Notre Dame St. Bernard eine Käserei, die nach dem Kloster St. Bernad benannt wurde.
So wurde aus der Käserei die Brauerei St. Bernadus
1946 übernahm die Familie Deconinck die Geschäfte und braute im Anschluss unter der Lizenz der Trappistenbrauerei „St. Sixtus“ deren berühmte Biere und vertrieben es unter St. Bernadus.

Die Lizenz endete 1992 und von diesem Zeitpunkt an wurden sie unabhängig und brauten die Biere unter den eigenen, historischen Rezepten weiter.
Letztendlich steht St. Bernadus für eine der besten Brauereien der Welt.
Eine Besichtigung der Brauerei in Watou ist jederzeit möglich und die Lage ist einfach sensationell. Mitten in Hopfenfeldern gelegen, absolut ruhig und entspannend, so kann man hier genießen. Die Bar Bernard verfügt über eine sensationelle Dachterrasse, die bei Sonnenuntergängen unfassbar einladend ist.

Wer länger bleiben möchte, kann auch im angrenzende Gästehaus nächtigen, welches aus sehr ansprechend ist.
Natürlich ist auch der Besuch der Brauerei ein Muss, denn erst dann versteht man das Bier so wirklich.
Hier geht es direkt zur Homepage der St. Bernadus Brauerei Watou
Mein Favorit ist das St. Bernadus ABT 12, dem auch das vermutlich beste Bier der Welt „Westvleteren 12“ der unmittelbar ansässigen Brauerei Sint Sixtus sehr ähnlich ist.
- Alkoholgehalt: 10%
- Bierstil: Quadrupel
- Bierart: Obergärig
- Bittereinheiten: 20 IBU
- Geschmack; Hopfenfeld, Frühling
- Geschmack: Vanille, Karamell, Bitterschokolade, sehr cremige Schaumkrone
- Trinktemperatur: 6-10 Grad
- Foodpairing: Gulasch, Wild, Eintöpfe, Käse

